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Tipps zur Stressreduzierung | Blog | GesundheitFirst
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Monat des Stressbewusstseins: Tipps zur Stressreduzierung

April ist der Monat des Stressbewusstseins (Stress Awareness Month). Der Stress Awareness Month wird seit 1992 jährlich von der “Stress Management Society” organisiert. Das Ziel dieses Monats ist es, dass Fachkräfte des Gesundheitswesens und Experten für Gesundheitsförderung das öffentliche Bewusstsein sowohl für die Ursachen als auch für die Behandlung von Stress erhöhen. Und genau dieses hat uns dazu veranlasst, als ein Blog der rund um die Themen Gesundheit schreibt, euch ein wenig mehr über dieses Thema zu informieren.

Im vergangenen Jahr hat die COVID-19-Pandemie die Menschen rund um den Globus betroffen und das Stressniveau in vielfältiger Weise erhöht. Es überrascht nicht, dass die Menschen nach Wegen suchen, um ihre Stressprobleme zu lindern.

Was ist Stress?

Das National Institute of Mental Health beschreibt Stress folgendermaßen. Stress ist die Art und Weise, wie das Gehirn und der Körper auf eine Anforderung reagieren. Jede Art von Herausforderung – wie z. B. die Leistung bei der Arbeit oder in der Schule, eine bedeutende Veränderung im Leben oder ein traumatisches Ereignis, kann Stress auslösen. Stress kann auch gesund und wichtig sein, um eine Person wach zu halten; intensiver oder lang anhaltender Stress kann jedoch für den Geist und den Körper überwältigend sein. Zwei der Hauptformen von Stress sind akuter und chronischer Stress. Die Forschung hat gezeigt, dass chronische Stressoren mit schlechtem Gesundheitsverhalten verbunden sind, was alle Erwachsenen einem größeren Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfall, Fettleibigkeit, psychische Störungen und mehr aussetzt.

Was gibt es für Tools gegen Stress?

Gesundheitsexperten aus allen Bereichen bieten Empfehlungen an, wie Menschen mit Stress besser umgehen können. Doch es gibt eine Flut an Informationen und viele dieser Empfehlungen können für manche Personen schwierig sein, diese langfristig in der Praxis umzusetzen. Achtsamkeitspraktiken sind besonders effektiv, und tragbare Technologie oder selbstgesteuerte Apps wie Headspace, Calm, Insight Timer und Gaia sowie Live-Streaming von Yoga- und Meditationskursen machen sie leichter zugänglich. In einer veröffentlichten Studie, die bei Google und Roche durchgeführt wurde und in der Mitarbeiter acht Wochen lang Headspace nutzten, berichteten die Teilnehmer über eine 46-prozentige Verringerung von Depressionen, eine 31-prozentige Verringerung von Ängsten und eine Verbesserung von Positivität und Wohlbefinden.

Versuche am besten, aktiv Achtsamkeitspraktiken in deine täglichen Routinen mit einzubauen. Folgenden Ansätze können wir dir dabei empfehlen:

Atmung

Ob beim Yoga- oder der Meditation, die Atmung hat bei diesen Praktiken immer einen großen Schwerpunkt. Demnach kannst auch Du, solltest Du bisher nicht in einer dieser Aktivitäten involviert sein, von Atemtrainingseinheiten profitieren. Ein effizienter Einsatz des Atems kann zu einer verbesserten Fitness führen, was wiederum dein Selbstvertrauen und deine Selbstwirksamkeit erhöht. Es gibt eine ganze Reihe an super YouTube Videos die dir die für dich perfekte Atemtechnik näher bringen. Probier ruhig ein bisschen in und her, bevor die eine final in deine Routine übernimmst.

Journaling

Journaling (Tagebuchschreiben) und ausdrucksvolles Schreiben (schreib dich gesund) sind Achtsamkeitswerkzeuge, die du in deine tägliche Routine mit einbauen kannst. In einer zwei- bis dreiminütigen Selbstschreibphase kannst Du tiefe Einblicke in deine Gefühlswelt erfahren und diese verarbeiten. Das Schreiben kann entweder mit Stift und Papier oder über eine Journaling-Anwendung auf einem mobilen Gerät erfolgen. Das Führen von Journalen kann für viele Menschen sehr ermutigend sein und ist ein hervorragendes Werkzeug zur Problemlösung sowie eine Methode zur Stressreduzierung. Die Forschung legt nahe, dass regelmäßiges Tagebuchschreiben sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit verbessern kann und ein weithin akzeptiertes Mittel zur Förderung des Wohlbefindens ist.

Musik

Wähle deine Musik strategisch aus! Bist du zum Beispiel beim Sport, wähle eine von unzähligen Motivationslisten auf Spotify, Apple Music und Co. aus. Ziehst du deine Atemübungen durch, suche auf dem Musikstreamingdienst deines Vertrauens Meditationslisten, Natursounds oder ähnliches, um deinen Körper & Geist in den richtigen Zustand zu versetzen. Musik kann einer der motivierendsten Faktoren sein, um dich bei der Stange zu halten und um immer wieder zu deinen Kursen/Einheiten zurückzukehren.

Fazit

Das Hinzufügen kleiner und prägnanter Gelegenheiten, um Achtsamkeit einzubauen, ist ein effektiver Weg, um dir zu helfen, dein Stressniveau besser zu bewältigen. Wissenschaftliche Studien haben die Vorteile von Achtsamkeitspraktiken gezeigt, die viele Formen annehmen können: Atemwahrnehmung, Tagebuchschreiben, Klänge, einfache anhaltende Bewegung oder ein einzelner Fokuspunkt. Diese Praktiken können helfen, deinen Geist zu beruhigen und harmonische Verbindungen zu ermöglichen, was zu einer positiven Verhaltensänderung und Stressreduktion führen kann.

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